Meine CD “ Du von draußen, ich von drinnen“

gibt es gratis und umsonst also nur auf Anfrage:
dann bitte im Betreff: Gratis und unbedingt Begründung angeben.

ansonsten:

kann ab  sofort hier „AB HOF“ die CD  für 18 Euro + Porto bestellt werden:

ramona.kasheer@gillard.at

und so funktionierts: sofort Bestellung, sofort Überweisung, sofort Postzustellung

Gratis Musik überall?
Ja klar … dicht gefolgt von: Frei Bier für alle, Wohnen  gratis … Kaffeegratis zum downloaden, Zahnimplantate gratis,  Kleider gratis, tägliches Brot gratis zum downloaden … Frisör gratis … Gemüse gratis … alles gratis … frei … alles frei … wer zahlt?
arbeitest du noch, oder lässt du schon arbeiten???

 

damit die CD entsteht ist viel viel unsichtbare Arbeit nötig. Stunden um Stunden … wieviele?
Gefühlt unendlich viele – also unbezahlbar … und doch gezählt kommen wir auf

ca. 10.000 Euro für die Produktion. Über den Verkauf wird das finanziert.  Das ist der einzige WEG!
Gratis Download ist sehr abstrakt, und bedeutet übersetzt, dass jemand umsonst arbeitet:
irgendwer zahlt also immer drauf!

Wir freuen uns über den Kauf der CD!

Direkt ab Hof – direkt vom Rockbüro zu DIR !

das ist FAIRTRADE MUSIK  ohne ausbeuterische Zwischenhändler.

 

 

 

 

 

(c) Pixabay

Mein Besuch bei der MICA

MICA: music austria ist der professionelle Partner für Musikschaffende in Österreich.
mica – music austria wurde 1994 als unabhängiger, gemeinnütziger Verein auf Initiative der Republik Österreich gegründet.

Da war ich bei der Mica und wollte mich informieren, was für Möglichkeiten und Netzwerke es gibt, meine Musik an die Menschen zu bringen. Ich habe mich entschieden eine CD zu machen, und hab mich erkundigt, wie läuft das ab: Wie wird man gespielt auf Ö1? Wieviel Zeit muss eingeplant werden … etc … Wer könnte mir weiterhelfen?

Im Zuge dessen, habe ich dem Mica -Mitgründer – den Namen erwähne ich wohl lieber nicht -ein!  Lavant Lied vorgespielt. Nach nur 15 Sekunden sprach der Experte, dass es in die Schublade „80iger Ding “ passt – nur nicht Pop nennen, denn Pop ist was für Kinder…Weiter klärte er mich auf: „Mittlerweile gibt es Showcases, da mietet man sich für ca. 2000 Euro eine von vielen Bühnen für 20 Minuten! – Aufbau Performance Abbau müssen in 20 Minuten erledigt sein! 5 Minuten um sich wichtigen Promotern und Journalisten zu präsentieren. Das ist die Realität, sagt er. Nicht nur hier, sondern überall! Ein Laufhaus für MusikerInnen – sage ich? ja … wenn du so willst sagt er … Musicfonds ist hauptsächlich für MusikerInnen die sich am Musikmarkt platzieren wollen. Die also gewillt sind, den Zirkus mitzumachen. Bewegtes Bild (Video) ist mittlerweile Standard – also Voraussetzung – und je mehr bewegtes Bild umso besser! Agenturen und Manager setzten sich erst für einen Act ein, wenn genug Geld herausspringt – mindestens 30-40Konzerte pro Jahr (das selbe Programm – eh klar)  und das von Anfang an. Die Medien kommen nie! Man muss Journalisten beliefern mit dem Produkt. Es braucht alles eine Vorlaufzeit von mindestens 3 Monaten. Die Maschinerie rennt, sobald vom Künstler selber das Startkapital geliefert wird.  Auch Labels lassen sich mittlerweile von den Künstlern bezahlen und nicht umgekehrt – FACTS …
meine Frage: Gibt es so was wie FAIRTRADE- MUSIC? Nein … es gab mal einen Versuch, aber die Forderungen der MusikerInnen waren zu hoch! Aha.

Irgendwann hab ich ihm gar nicht mehr zugehört, und meine Tränen haben statt dessen für mich gesprochen. Das hat ihn kaum irritiert – schließlich hat er ja nur von DER Realität gesprochen! DIE REALITÄT ! Es gibt sie also: Zumindest bei der MICA!
Hinterher hab ich mich gefragt: Ist er wirklich ein Experte oder ein frustrierter 60iger?
Was mach ich jetzt mit dieser Info?

und dann fragte ich ihn noch: Musikfond, macht das Sinn?
Musikfond ist eine Förderung für Musiker, die ihr Produkt auf den Markt bringen wollen, zu den bestehenden Konditionen. Also Label suchen, vorfinanzieren, Finanzplan erstellen, PRinvestition, eine Tour aufstellen. Da lässt sich eh einiges machen – muss also dann doch nicht alles der Realität entsprechen – hab ich eindeutig gehört. Ok … das interessiert mich auch nicht!

Ich fühle überhaupt gar keine Unterstützung – fühle mich überhaupt nicht ernst genommen. Eher ein: Wenn ich nicht bereit bin, mich dem Zirkus und den fragwürdigen Direktoren und Spielregeln zu unterwerfen, dann soll ich halt privat spielen. Mit hochgezogenem Mundwinkel und überschlagenen Beinen sagte er – Wohnzimmerkonzerte zum Beispiel. Eintrittskarten checken, Buchhaltung führen,
Betriebsanlagengenehmigung einholen, Registrierkassagrenzen einhalten etc ..

Auch ok. Also entweder Zirkusaffe sein, oder privat „im Untergrund quasi“  musizieren.
Ein Satz ist mir noch hängengeblieben: “ Völlig egal was du spielst, Inhalt interessiert keinen Veranstalter, Hauptsache das Ding verkauft sich.“ ah und noch was … es ist nicht nur in Österreich so, auf der ganzen Welt ist es so. Ah . was für ein Trost! Na dann…
Danke Mica, Danke H.H.  für dieses fruchtbare Gespräch!

Das alte System hat ausgedient – Schiff Ahoi – auf zu neuen Ufern!

MICA: music austria ist der professionelle Partner für Musikschaffende in Österreich.
mica – music austria wurde 1994 als unabhängiger, gemeinnütziger Verein auf Initiative der Republik Österreich gegründet.

Fazit! Ich bleibe auf meinem Weg und setzte einen Schritt vor den anderen, und bin mir voll bewusst, dass es innerhalb von diesem System, der Realität,  von H.H. deutlich beschrieben, für mich keinen Platz gibt.  Also: “ Aufstehn, Krone richten und weiter“  🙂

OHNE MICA – OHNE MUSIKFOND – als FREI SCHAFFENDE …