WohnzimmerStudioKonzerte

es entwickelt sich Schritt für Schritt …  in Richtung….direkte Konzerte, Musik ab Hof, direkt im
WohnzimmerStudio mitten in Wien.  Fairtrade music … regional … hier und jetzt!  Informationen zu den  „Ab Hof “  Konzerten   ramona.kasheer@gillard.at 

ohne kulturelle Zwischenhändler –    ohne ausschließlich wirtschaftlich orientierte Agenturen, Programm und umsatzorientierte selbstprofilierende Veranstalter die horrende Mieten verlangen –  ausbeuterische Verträge –  abseits der Spielregeln der herrschenden Musikindustrie und all ihren Initiativen  – Gratis Musik überall –    Fast jedes Genre hat mittlerweile den Einzug in die Unterhaltungsindustrie geschafft! und längst gilt: Gut ist, was sich verkauft! Gut ist, wer sich verkauft! Dabei ist, wer sich verkaufen kann! Go for it … it´s one for the money, two for the show …three to get ready now go … dabei stellt sich die Frage … wie und wo ist das Publikum zu erreichen, dass sich wirklich für Musik interessiert?
So viel Angebot ständig und überall … überall läuft Musik  …  Youtube Stars sprießen aus dem Boden – jede Saison bringt einen neuen Star ! Musik und Musiker als billige Konsumware.  Laufhäuser für MusikerInnen, wo sie sich auf teuren Bühnen in 5 Minuten den Promotern präsentieren können … Ein spiel von Brauchen, gebraucht werden … nützen und benützt werden … wem nützt dies wirklich? wer Profitiert davon eigentlich? Marktwert durch Klicks aufbauen … schneller … besser …jünger … noch jünger … besser… schneller …je mehr Klicks umso besser …  spotify followers einkaufen …? und was vielleicht auf den ersten Blick phasziniert,  hinterlässt oft eine eigenartige befremdende Leere. Der Mensch als konsumgesteuertes und konsumproduzierendes Wesen? Spotify die musikalische Abteilung der Akashachronik? Kann nicht sein … viele musikschaffende Menschen auf der Welt haben keinen Internetzugang!!

Ich habe bislang keinen Anschluß gesucht bzw. gefunden  an bestehende Szenen, vermutlich durch meine Vitamin B Unverträglichkeit und meine allergischen Reaktionen auf seichte Freundlwirtschaft – mir geht

Aktiv wie eine Bäuerin – eine Songweberin bewege ich mich mitten hinein in die WERTSCHÄTZUNGSKULTUR!   JA MUSIK ist Nahrung für die SEELE, und viel mehr als eine KONSUMARTIKEL, ein klingendes ACCESSOIRE Musik ist ein teil unserer Kulturgeschichte – es bedeutet mir so viel!!! da gibt es ständig was zu entdecken aus allen Bereichen die sie umfasst! Musik ist ein Reich – ein großes Reich – und hat so viele Farben und Klangerlebnisse zu bieten – es geht nicht darum – einen Geschmack für eine Richtung zu entwickeln , und dort dann hängen zu bleiben,   sich einem musikalischen Genre quasi zu verpflichten – Wozu? … – Musik bewegt – von Brahms  bis Andreas Vollenweider – es lebe die Vielfalt … von  Jean Sibelius ´s Violinkonzert in dm, op.49 , oder La Mer von Claude Debussy – hin zu David Sylvian´s „When Poets dreamded of Angels  , von Joni Mitchells Hejira zu Bill Frisells „Before we were born“  Paul Simons Graceland“ und  –  und ja  erstaunlicherweise – Beatles  „Eleanor Rigby … ah look at all the lonely people … “ trifft mich immer wieder… Across the Universe sowieso …

Sich mit Musik zu beschäftigen bedeutet zu reisen -sich zu Öffnen für die Musik – bereit sein sie zu empfangen,  das Abenteuer auf sich nehmen, auch die Gehörgewohnheiten immer wieder zu verlassen und offen zu sein für vielfältige Ausdrucksformen! Und es gibt immer wieder was Neues zu entdecken auch in den bestehenden Werken! Vielleicht  gibt es wirklich schon lange nichts neues mehr in der Musik, dafür kann sich jetzt der Zugang zur Musik ändern und ständig erneuern.