RAMONA [ʀaˈmoːna] mit ooooo  so rund wie in Mond ….
kein offenes Sonneno also … und A vor O  und nicht umgekehrt!

in dem Jahr als ich geboren wurde,  gab es tatsächlich eine Schlagersängerin die Ramona hieß, und natürlich den berühmten Schlager, der mir immer wieder vorgesungen wird von vielen Leuten in den unterschiedlichsten Situationen
„Ramona , zum Abschied sag ich dir Goodbye …“
tatsächlich beides, also die Sängerin und der Schlager haben ausgelöst, dass ich diesen Namen bekam… und mit 17 habe ich tatsächlich Abschied genommen von meiner Heimat. Ich lebe seit vielen Jahren sehr gerne in Wien gemeinsam mit meinem Lebenspartner und 3 Kindern.

Mit 5 habe ich angefangen mich intensiv mit Musik zu beschäftigen – ich bin überzeugte und lebenslängliche Langzeitstudentin – bilde mich ständig weiter …
Flöte, Akkordeon, Gitarre, Schlagzeug – hab viele Jahre gelernt beim Gitarristen und Songwriter John Gillard in Wolfurt/Vorarlberg – und wollte immer Sängerin werden – Das mich auf ein Instrument spezialisieren war gar nie eine Option –
ich hab mich immer auf das Leben- auf das Menschsein – konzentriert.

Mit 17 habe ich schon angefangen zu unterrichten –  es hat sich einfach so ergeben – ich hab Workshops übernommen und die Leidenschaft Musik lebendig weiterzugeben ist noch immer aktuell in meinem Leben. Es ist eine wunderbare Aufgabe.

Weil es im „Familienverband“ nicht gern gesehen wurde, dass ich Musik mache — öffentlich – ich komme aus sehr einfachen Verhältnissen –   habe ich mir mit 17 einen Künstlernamen gesucht und gefunden, und seit dem bin ich als Ramona Kasheer
( sprich Kaschier)  unterwegs.

Studium der Philos0phie und Erziehungswissenschaft in Innsbruck und Wien
(1994 -2002)

Sprache und Musik  – meine Leidenschaft – ich BIN MusikerIn!

Zu meiner Herkunft ein Satz:
Aufgewachsen also in den 70iger Jahren, in der Nähe des Bodensees in einer sehr rauen und lauten Wäscherfamilie, mit Dreckwäschebergen, großen Wasch und Bügelmaschinen, gestapelten Wäschekörben,  2 sprechenden Papageien, Wandtelefonen mit Viertel und sogar Einzelanschluß, Wäschetrocknern mit großen Sichtfenstern, mit wirklich allen Facetten des Familienbetrieballtags –   mit kriegstraumatisierten Großeltern, katholisch konservativ verstrickter bildungsskeptischer Verwandtschaft und antiautoritären weil völlig überforderteren und überlasteten Eltern.

Musik als Wahlheimat – als HafenDank meiner stark ausgeprägten Intuition habe ich Musik als Quelle, als Lebenselixier, als treue Begleiterin,  sehr früh entdeckt und als Wahlheimat gesucht und gefunden. Sie hat mich durch sehr schwere Zeiten manövriert – und ich hab ihr vertraut – im Gegensatz zu vielen Menschen in meinem nächsten Umfeld.

Prägende Jahre in John Gillard´s Free Music Project 1988-1994.
Im Laufe der Zeit entstand eine langjährige und enge Zusammenarbeit mit dem Londoner Songwriter und Gitarrist John Gillard der in der Musikschule Wolfurt tiefgreifende musikalische Entwicklungshilfe gemacht hat. John war ein Wegbereiter, er hat uns Musik so lebendig vermittelt, und uns einfach dazu gebracht, dass wir selber gespielt haben – und die Bühne für uns als Spielplatz eröffnet. Ich bin so dankbar für diese Zeit. Und ich habe meine Basis dort gelernt. Das war meine Lehrzeit!

Die Basis für meine Workshops, die Basis für meine Songweberei.

Ich weiß noch, wie John mir zum ersten Mal ein eigenes Lied vorgespielt hat.
„Isidor … what is it that you are fighting  for …life can be poetry of the best kind, situations take me to places where there´s no dead time“  Ich war so tief berührt – das hat eine große Wende in meinem Leben ausgelöst. Seit dem schreibe ich selber Lieder.

Meine konstanten musikalischen Spielplätze

Details unterhalb der Bilder …