RAMONA [ʀaˈmoːna]mit ooooo  so rund wie in Mond …. kein offenes Sonneno also …
und A vor O  und nicht umgekehrt!
in dem Jahr als ich geboren wurde,  gab es tatsächlich eine Schlagersängerin die Ramona hieß, und natürlich den berühmten Schlager, der mir immer wieder vorgesungen wird von vielen Leuten in den unterschiedlichsten Situationen  „Ramona , zum Abschied sag ich dir Goodbye …“
tatsächlich beides, also die Sängerin und der Schlager haben ausgelöst, dass ich diesen Namen bekam.

mit 5 habe ich angefangen mich intensiv mit Musik zu beschäftigen und  wollte immer Sängerin werden – und so nah wie möglich am Erleben von Musik bleiben.
Das mich auf ein Instrument spezialisieren war gar nie eine Option. Ich wollte so viele Aspekte wie möglich erforschen. So kam es dass ich intensiv Gitarre gespielt habe – BEATLES SONGBOOK – rauf und runter – später dann Joni Mitchell – …gleichzeitig habe ich in einer Funkband Schlagzeug gespielt und in einer Folkband Akkordeon …

Mit 17 habe ich schon angefangen zu unterrichten – es hat sich einfach so ergeben – ich hab Workshops übernommen und die Leidenschaft Musik lebendig weiterzugeben ist noch immer aktuell in meinem Leben. Es ist eine wunderbare Aufgabe.

Weil es im „Familienverband“ nicht gern gesehen wurde, dass ich Musik mache – öffentlich –  habe ich mir mit 17 einen Künstlernamen  gesucht und gefunden, und seit dem bin ich als Ramona Kasheer
( sprich Kaschier)  unterwegs.

Zu meiner Herkunft ein Satz:
Aufgewachsen also in den 70iger Jahren, in der Nähe des Bodensees in einer sehr rauen und lauten Wäscherfamilie, mit Dreckwäschebergen, großen Wasch und Bügelmaschinen, gestapelten Wäschekörben,  2 sprechenden Papageien, Wandtelefonen mit Viertel und sogar Einzelanschluß, Wäschetrocknern mit großen Sichtfenstern, mit wirklich allen Facetten des Familienbetrieballtags –   mit kriegstraumatisierten Großeltern, katholisch konservativ verstrickter bildungsskeptischer Verwandtschaft und antiautoritären weil völlig überforderteren und überlasteten Eltern.

Musik als Wahlheimat – als HafenDank meiner stark ausgeprägten Intuition habe ich Musik als Quelle, als Lebenselixier, als treue Begleiterin,  sehr früh entdeckt und als Wahlheimat gesucht und gefunden. Sie hat mich durch sehr schwere Zeiten manövriert – und ich hab ihr vertraut – im Gegensatz zu vielen Menschen in meinem nächsten Umfeld.  Ich bin musikalisch aktiv seit meinem 5. Lebensjahr, seit ich meine Mutter überredet habe, mich in den Flötenkurs zu schicken,  und so begann meine nie enden wollende Musikbildung quasi als zufluchtsuchende Stammschülerin der Musikschule Wolfurt, lernte ich zunächst Flöte dann Akkordeon, dann Gitarre bei John Gillard  & Schlagzeug bei Mahdi Milla. Nach meiner intensiven Lehrzeit in Wolfurt wollte ich auf keinen Fall Musik studieren. Zu klassischer Musik hatte ich damals ja gar keinen Zugang, und Jazz kam mir damals unerreichbar vor -Musik war für mich etwas durch und durch lebendiges und ganz bodenständiges. So etwas wie eine Heimat, wo jeder und jede so sein darf wie er/sie ist. Musik, eine „Mutter“ die all ihre Kinder liebt, so wie sie sind.

Musik hat  so viele Gesichter – so viele Klangwelten!
Nach der Matura entschied ich mich Philosophie und Pädagogik in Innsbruck und später dann in Wien zu studieren. Ich verbrachte von 94 – 98  meine Zeit an der Universität in Innsbruck – jede freie Minute –  und später dann in Wien – durch meine frühe Mutterschaft immer weniger Zeit auf der Uni.
2005 habe ich meine „Musikmacherei“ gegründet – seit dem begleite ich viele viele Menschen hin zum aktiven Musizieren.

Prägende Jahre in John Gillard´s Free Music Project 1988-1994.
Im Laufe der Zeit entstand eine langjährige und enge Zusammenarbeit mit dem Londoner Songwriter und Gitarrist John Gillard der in der Musikschule Wolfurt tiefgreifende musikalische Entwicklungshilfe gemacht hat. Er hat so vielen jungen Menschen musizieren ermöglicht und hat das Dorf in seinem Wirkungszeitraum völlig umgestaltet. John war ein Wegbereiter, er hat uns Musik so lebendig vermittelt, und uns einfach dazu gebracht, dass wir selber gespielt haben – und die Bühne für uns als Spielplatz eröffnet. Ich bin so dankbar für diese Zeit. Und ich habe meine Basis dort gelernt. Das war meine Lehrzeit! Die Basis für meine Workshops, die Basis für meine Songweberei. John hat mit seiner Musik und Hingabe so vieles bewegt! Beatles, John Lennon, Sandy Denny, Bob Dylan… es gab Platten, Bücher … die John zur Verfügung gestellt hat –  aber vor allem seine Authentizität und Hingabe durch seine Lieder!!!

Ich weiß noch, wie er mir zum ersten Mal ein Lied vorgespielt hat.  „Isidor … what is it that you are fighting  for …life can be poetry of the best kind, situations take me to places where there´s no dead time“  Ich war so tief berührt.

Ich hab alle seine Lieder sofort gesungen – quasi verinnerlicht- voller Glücksgefühle und Mut habe ich einen neuen Weg eingeschlagen. Den Weg zur Musik und gleichzeitig den Weg zu mir selber – zu meiner Berufung, die immer deutlicher wird.

Meine aktuellen musikalischen Spielplätze

Details unterhalb der Bilder …