SONNENVOGEL

  • der Titel einer 1960 veröffentlichten Gedichtesammlung von der Kärntner Dichterin Christine Lavant
  • „Arbeitstitel“ meiner über die Jahre (seit 2001)  entstandenen und gesammelten Lavant-Songs.
  • Konzerttitel meiner „Lavant-Lieder“  mit
    Gesang &  Gitarren …
    Solo, Duo, Quartett, Quintett, Sextett, Septett …

Seit Ende der 90iger Jahre – ausgelöst durch den Gedichtband von Thomas Bernhard – webe ich Gedichte von Christine Lavant zu Songs, aus purer Leidenschaft – intuitiv –  was mich berührt, trifft, wandelt  anspricht wandelt sich zu einem Song!

Dabei geht es mir nicht darum, Lavants Gedichte musikalisch zu interpretieren! Sondern sie als Songtexte  anzunehmen um durch sie  Songs zu weben, mit  den Gedichten  eine lebendige Verbindung aufzunehmen, mich durch sie zu bewegen und durch einen alchimistischen Liebesakt Wort und Musik zu vereinen!

Nun ist es ist soweit!!!
meine Erste Lavant CD – in einer limitierten Auflage von 500 Stück!!!
hat am 21.11.2018 das Licht der Welt erblickt! Pünktlich eine Stunde vor der sehr erfolgreichen Präsentation im Bezirksmuseum in Wien ist sie frisch und direkt aus dem Presswerk angekommen!

-Du von draußen, ich von drinnen-

…so sieht sie aus …

die Fassade von dem Haus in dem Christine Lavant von 1951 – 1973 gelebt hat.

9 Songs

Alter Schlaf – Sind das wohl Menschen – Pflaumenkern – Zecherbecher –
Du von draußen ich von drinnen – Knüpf mein Fühlen ineinander – Ich will das Brot – Landschaft – Fröstelnd im Nebel

Ramona Kasheer – Komposition, Gesang und E-Gitarre
produziert von Robin Gillard & Ramona Kasheer

mit :
Koehne – Quartett
Arrangement – Rolf Aberer
Joanna Lewis – Violine
Anne Harvey-Nagl – Violine
Emily Stewart – Viola
Melissa Coleman – Chello

Edgar Unterkirchner – Saxophon
Walter Singer – Kontrabass

Aufnahmeleitung: Robin Gillard
aufgenommen im Happy Road Studio, 1050August 2016 – August 2018
gemastert von  Werner Angerer

erschienen im eigene Label coalbox records 

Rainer Krispel schreibt im Augustin über den Sonnenvogel:

„Die entstandene Musik ist bei aller Schwere der Worte (auch) von einer unbegreiflich großen Leichtigkeit und einnehmenden Sinnlichkeit durchzogen. Durch das Benennen und Vertonen des oft fassungslos machenden Erlebten,  bekommen wir Menschen es doch zu fassen, können damit umzugehen beginnen, hören im reinen Wortsinn Zerschmetterndes und Zerstörerisches fast wie durch ein Wunder auf einmal gerne, formen es zu etwas Anderem um. Beinahe so, als würde ein Sonnenvogel, hauptsächlich im Himalaya und China beheimatet, auf einmal mit im Raum sein, wo diese Lieder gespielt werden.“

Informationen über Christine Lavant

Am direktesten kann man ihr begegnen in ihrer wunderbaren Lyrik die seit neuestem im Wallsteinverlag erscheint.

Viel über die Kärntner Dichterin (1915-1973) findest du hier: www.christine-lavant.at oder hier:  www.christine-lavant.com.

Meine Kenntnis von Christine Lavant verdanke ich dem Philosophen Dr. Christian Paul Berger, der mir 1996 bei einem Spaziergang am Inn den Auftrag gab, mich mit den Engeln der Lavant zu beschäftigen. Seit dem Tag begleitet mich ihre Lyrik kontinuierlich, und Lied für Lied entsteht durch das Hören ihrer Lyrik.  Mittlerweilen ist eine sehr schöne Liedersammlung entstanden. Und es ist soweit. Ich möchte die Lieder veröffentlichen.

Textzitate…

„Ich will allen Kränkungen gut in die Augen schaun, ihnen sagen, dass es nichts heilloses gibt,
und dass keine von ihnen mich wirklich kränkte, weil immer wieder der Spiegel der Demut,
zusammenwuchs hinter ihren Schlägen.“

werden …
„wie ein Tänzer zwischen allem was sich dreht, Sonne Mond und Sterne,
ein Stück Kosmos blindlings in die Ordnung eingeschwungen..“

“ Du weißt nicht wie das mühsam ist, mit allen Sinnen ja zu sagen,
man muss sie manchmal niederschlagen, wie tolle Hunde und mit List,
in eine Schlinge fangen, oft gleiten sie als Schlangen still aus mir fort.
Wenn sich ein Lied von selbst aus deiner Flöte zieht und umgeht hier auf Erden.“

„wem aber das Herz verhärtet ist in der Ödnis unwahrer Maße, dem schenkt sich die Ordnung nicht mehr“

Video zum Song „Zecherbecher“

500 bewegte Kaffeebilder – Tod und Leben geben sich die Hand – kein entweder oder – sondern ein sowohl als auch,  ein hier und da – „einmal waren alle Lippen“

Dieses Video hat Ulli Fuchs vom Labor Alltagskultur ermöglicht. Vielen Dank Ulli!

ANIMAtion: Amelie Schlögelhofer
Studio für experimentellen Animationsfilm
Abteilung Prof. Judith Eisler
Universität für Angewandte Kunst Wien

 Kommende „Sonnenvogel Termine“  sind grad in der nachhaltigen SlowMotion Planungsphase

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