… aktuell …

16.10 Yogaherbst Gastein
TRIO: Gillard Kasheer Khan

in Bad Gastein


25.11. „Herzhandteller“
Lyrik von Lavant mit Songs von Kasheer

1060 Wien- TAG – Theater an der Gumpendorferstrasse 20.00

mit Pamelia Stickney -Theremin  & Ruei Ran Wu -Bandoneon


8.12. Bühne im Hof – St. Pölten
John Lennon Tribute Band

mit Andy Baum, Erik Trauner, Louie Austen, Arnulf Lindner, Lina, John Gillard, Alex Gantz, Jürgen Mitterlehner, Robin Gillard


Seit den 90igern liebe und schreibe ich Songs. Das Vertonen der Texte von Christine Lavant hat sich irgendwann spontan ergeben. Sie ist mir begegnet. Ihre Lyrik hat mich sofort tief bewegt und die Songs sind beim Lesen entstanden.  Über die Jahre sind viele viele Songs entstanden. In meinem Label Coalboxrecords erscheinen die Sammlungen.  Musik ist meine Heimat – in ihr fühle ich mich zu Hause –  und ich schreibe die Songs, die Musik genau so wie ich sie wahrnehme und höre.

A song is a song is a song …

Aktuell:

meine Vertonungen von Christine Lavants Lyrik

Meine neueste Lavant-CD „Herzhandteller“

 
10 Songs mit Texten der Kärntner Lyrikerin Christine Lavant 
Erschienen am 19.11.2020
Bestellungen nehmen wir gerne entgegen!
coalbox@ramonakasheer.com
„Endlich eine, die die Lavant versteht, die nicht die katholische Schmerzensfrau mit Kopftuch war,
sondern eine leidenschaftlich liebende, streitbare, witzige, gescheite Frau.
Klaus Amann
Sehr intensiv, sehr schön und etwas Ganzes.
Wie hätte Christine Lavant da gestaunt und sich gefreut.
Die Gedichte sind natürlich auch für sich herausragend, 
aber es wird ihnen mit dieser musikalischen Anverwandlung
eine zusätzliche hohe Ehre zuteil. So lebendig, so schön, berührend und kräftig.

Arno Geiger

„Die Lieder bewegen sich in die Tiefe und klingen anmutig, sie versprühen Gefühl und umschmeicheln die ZuhörerInnen mit einem zarten melancholischen Ton, sie führen durch das Dunkle wie sie auch Hoffnungsvolles durchschimmern lassen. Der Klang der Lieder lässt sich als eine sehr gelungene Mischung aus Kammermusik, Pop und alpiner Musik beschreiben.“ Michael Ternai

„Ramona Kasheer und Christine Lavant:  Worte, Stimme und Instrumente vermählen sich.
Eine ganz besondere Hoch-Zeit…“ Johann Nolle

„Ich habe mich früher mal intensiv mit Christine Lavant beschäftigt, aber nie haben sich mir die Texte so erschlossen wie durch deine Musik. Vor allem kommt neben dem Traurigen soviel Kraft und auch Lebensbejahendes zum Vorschein! Schade, dass die Dichterin selbst das nicht erlebt hat.
Sie wäre sicher sehr berührt und dankbar gewesen!“ Milena Lukan

… singt Lavant …

…klingt Lavant …

„Ich will allen Kränkungen gut in die Augen schaun,
ihnen sagen,

dass es nichts heilloses gibt … “
Christine Lavant

„Du weißt nicht wie das mühsam ist,
mit allen Sinnen ja zu sagen, 

man muss sie manchmal niederschlagen,
wie tolle Hunde und mit List in einer Schlinge fangen …“  Christine Lavant

„Ich muss die Fluchtwurzel finden,
will graben gehen und süchtig sein, 
nach Mohn oder Mond oder Aberfreude,
nach allem was nicht im Heimgarten wächst…“
Christine Lavant

„Wem aber das Herz verhärtet ist in der Ödnis unwahrer Maße,
dem schenkt sich die Ordnung nicht mehr.“
Christine Lavant

„Niemandes Sprache sprechen die Bäume,
nur unsere Träume hängen darin,

wer liest den Sinn, wenn wir uns leise,
wandeln aus Toren schließlich in Weise …“
Christine Lavant

„…denn einer erlöst dich, und legt an dein Herz sich, das keinem gehört…“  Christine Lavant

„Sind das wohl Menschen, wie man das vergißt, 
sie werfen Schatten, vor dem Sonnenbaum,
sehr große Schatten, und sie haben Stimmen,
wie sonderbar …“ Christine Lavant

„und jeder Atemzug wird Abendmahl…“ 
Christine Lavant 

Seit Ende der 90iger Jahre …

… ausgelöst durch den Gedichtband von Thomas Bernhard, webe ich Gedichte von Christine Lavant zu Songs, aus purer Leidenschaft und Betroffenheit. Sehr viele Songs sind zw. 1999 – 2002 entstanden beim Lesen von „Kunst wie meine ist nur verstümmeltes Leben“ Otto Müller Verlag Salzburg 1978

Was mich berührt, trifft, anspricht wandelt sich zu einem Song.

Dabei geht es mir nicht darum, Lavants Gedichte musikalisch zu interpretieren, sondern die Gedichte als zeitlose Songtexte anzunehmen. Mich intuitiv auf Lavants Wort einzulassen und Wort und Musik zu verbinden. Ich schreibe quasi musikalisch auf, was ich beim Lesen höre.

Ich liebe ihre Sprachkunst – ihre Wortkreationen –  ihre  Ausdruckskraft –  ihren Mut innere Zustände sprachlich auszudrücken – die bilderreiche Sprache die den Verstand so wunderbar entspannen kann – es gibt nichts zu verstehen, nichts zu begreifen – auf den Sprachwellen reiten und sich treiben lassen – ohne Meinung. Mitfühlen und Wachsen dürfen am Erlebten, in sich Entsprechungen, Resonanzen wahrzunehmen – wieder gehen zu lassen- es ist ein innerer Prozess und er hat vor allem mit Hingabe zu tun.

Für mein Ohr ist Christine Lavant weder düster, noch negativ -immer wieder werde ich gefragt, warum mich so düstere Lyrik fasziniert –  ich höre eine mutige leidenschaftliche, liebende und kompromisslos ehrliche Stimme, die erlebtes ungeschminkt zum Ausdruck bringt.

Ich bin dankbar, und freue mich so sehr an dieser wunderbaren und aufregenden Arbeit. Nicht nur das Vertonen, das Aufnehmen, die inspirierende Zusammenarbeit mit vielen großartigen MusikerInnen – auch die Resonanz erleben mit all den Menschen die die Songs live hören oder zu Hause –  die Gespräche –  Menschen die mir schreiben – die Lyrik lieben, mir Gedichte schicken … mir bei Konzerten Gedichte vortragen … es  ist immer wieder etwas ganz Besonderes.

«Du von draußen ich von drinnen» (2018)

«Fluchtwurzel» (2019)

«Herzhandteller» (2020)


Jeder Tonträger ist in einer limitierten Auflage von 500 Stück bei |coalboxrecords| erschienen.

Die Texte von Christine Lavant sind zu finden bei

Christine Lavant @ Wallstein Verlag, Göttingen 

Die Verwendung der Texte von Christine Lavant für die Produktionen wurde freundlicher Weise vom Wallstein Verlag genehmigt.

Alle bisher erschienen «Lavant»Tonträger wurden dankenswerter Weise vom SKE-Fonds der AustroMechana gefördert.


Und hier – die wunderbare Gesamtausgabe.
Herausgegeben von Klaus Amann und Doris Moser im Auftrag des Robert-Musil-Instituts der Universität Klagenfurt und der Hans Schmid PrivatstiftungReihe: Christine Lavant: Werke in vier Bänden

Folgende Gedichte von Christine Lavant sind als Songs bisher auf meinen Alben erschienen:

Du von draußen, ich von drinnen – Du hast die Landschaft – Pflaumenkern – Fröstelnd im Nebel – Zecherbecher – Ich will das Brot mit den Irren teilen – Alter Schlaf –  Sind das wohl Menschen – Knüpf mein Fühlen ineinander – Fluchtwurzeln – Taubenbach – Wie pünktlich die Verzweiflung ist – Frecher Regen – Hiroshima – Du weißt nicht wie das mühsam ist – Letztes Wiegenlied -Lieber Vogel – Kränkungen – Herzhandteller – Was mir vom ganzen Denken blieb – Bettlerlied – Es riecht nach Weltuntergang – Rings um mich – Ach ich lieb dich – Pfauenzelt-Dorf – Der Mond nimmt zu – Tänzer –  Am Morgen noch sing ich

Folgende MusikerInnen haben mitgewirkt:

Koehne – Quartett  
Joanna Lewis – Violine,
Anne Harvey-Nagl – Violine
Emily Stewart – Viola,
Melissa Coleman – Cello

Edgar Unterkirchner – Saxophon
Walter Singer – Kontrabass
Ramona Kasheer – Gitarre, Gesang, Piano
Ruei-Ran Wu  –  Bandoneon
Pamelia Stickney  – Theremin
Robin Gillard – Hang

Rolf Aberer –  String-Arrangement
Robin Gillard – Aufnahme & Mischung
Werner Angerer – Mastering

aufgenommen im Happy Road Studio
erschienen bei coalbox records 

Video zum Song „Zecherbecher“

500 bewegte Kaffeebilder – Tod und Leben geben sich die Hand – kein entweder oder – sondern ein sowohl als auch,  ein hier und da –
„einmal waren alle Lippen“

Dieses Video hat Ulli Fuchs vom Labor Alltagskultur ermöglicht.
Vielen Dank Ulli!

ANIMAtion: Amelie Schlögelhofer
Studio für experimentellen Animationsfilm
Abteilung Prof. Judith Eisler
Universität für Angewandte Kunst Wien