Christine Lavant hab ich zum ersten Mal in Innsbruck gelesen – ihre Handschrift gesehen – ein Buch nach dem anderen gelesen – wunderschöne Ausgaben – ich hab sie alle in meiner Sammlung. Letze Woche durfte ich ein Konzert spielen im Literaturhaus am Inn. Was für ein besonderes Erlebnis.
Was viele gar nicht mehr Wissen – die Lavantforschung begann in Innsbruck und wurde durch den verkauften Nachlass nach Kärnten verlagert. Bedauernswerterweise sind die wunderbaren Ausgaben von der Öffentlichkeit verschwunden und somit auch die Forschungsarbeiten des Brenner Archivs. Leider konnte die geplante Gesamtausgabe der Briefe nicht mehr erscheinen.
Ich werde die Liebesbriefe, die jetzt gerade erschienen sind, nicht lesen – sie sind aus dem Zusammenhang gerissen und waren niemals für die Öffentlichkeit gedacht.
Und ich empfehle jedem Menschen, der sich einlesen mag das Buch:
„Kunst wie meine ist nur verstümmeltes Leben“ herausgegeben von Armin Wigotschnig – dem Neffen von Christine Lavant. Darin gibt es den wunderbaren Aufsatz „Die Stille als Eingang des Geistigen“ – Teile dieses Textes sind eingewoben in meinen Song – Tänzer auf dem Album Herzhandteller.
Übrigens sind in allen meinen 4 Lavantalben – jedes ist limitiert mit gezählten 500 Stück – Gedichte von Christine Lavant abgedruckt – vielen Dank an den Wallsteinverlag für die Erlaubnis.