4.2..2026

… and no longer do we seem like total strangers …“ singt Sandy Denny in dem Song „I’m a Dreamer“.

Die letzten Monate waren enorm anstrengend – durch den plötzlichen Tod meines Vaters hat sich enorm viel verändert.
Dynamiken wurden  deutlich – unverkennbar – war der Abschied ein großer, umfassender. Der Prozeß sehr
schmerzhaft und auf vielen Ebenen fordernd.  Die Trauerarbeit ist etwas was mich schon das ganze Leben beschäftigt.
Ich war als Kind schon viel mit Tod konfrontiert und ich habe mich damit abgefunden, dass er zum Leben gehört wie alles andere auch.
Ja nochmehr, dass der Tod lediglich ein Übergang ist, von einem Zustand in einen anderen. Freilich ist alles spekulativ, aus einer bestimmten Perspektive aus betrachtet – vieles ist so wie es ist, ob wir es verstehen oder nicht, ob wir es in Worte fassen können oder nicht. Wir sind auch
ahnende Wesen – vieles liegt im Verborgenen – die Sichtbarkeit bildet nur einen Teil.

So beschäftige ich mich derzeit viel mit unsichtbaren Dingen – und staune was sich alles zeigt, wenn eine unsichtbare Veränderung stattfindet.
Lügen die im verborgenen über Jahre ihr Unwesen treiben konnten, weil niemand sich bemüht hat um die Freilegung und Sichtbarmachung, werden dann enthüllt und auf einmal zeigt sich eine Wahrheit, die es besonders schwer hat sich zu etablieren, weil viele Menschen aus Gewohnheit lieber bei der Lüge bleiben.

Apropos Unsichtbarkeiten: viele meiner Songs sind im Unsichtbaren und Unhörbaren.
Für dieses Jahr hab ich mir vorgenommen an der Sichtbarkeit und Hörbarkeit zu arbeiten.
Da es ein größeres Vorhaben ist, lass ich mir jedoch Zeit.
Mein Körper fordert es auch ein nach so vielen Jahren Funktionsmodus.

Ich freu mich, wenn Du wieder vorbeikommst – und ich sehe seit langer Zeit endlich einen Weg für mich und meine Musik, und freu mich auf
die nächsten Schritte!
Stay tuned …